Wichtigkeit der Faszien

Das Thema „Faszien“ ist seit einiger Zeit in aller Munde – aber warum sind sie eigentlich so wichtig für uns?

Funktion der Faszien

Faszien umhüllen Muskeln, Nerven, Organe,… und bilden beispielsweise Kapseln und Bänder. Sie dienen damit einerseits als Schutz, aber auch als Abgrenzung verschiedener Strukturen voneinander. Eine den Anforderungen entsprechende Mischung aus elastischen und festen Fasern sorgt gleichzeitig für bestmögliche Flexibilität sowie Stabilität, und bildet eine Art Stoßdämpfersystem. Außerdem sind die Faszien wichtig für unseren Zellstoffwechsel, das Lymph- und Immunsystem, und speichern Wasser.

Probleme

Durch mangelnde Bewegung verkleben Faszien mit der Zeit. Die Zusammensetzung der Faszien (Verhältnis von elastischen und festen Fasern) ändert sich je nach ihren Anforderungen. Daher können andauernde Krafteinwirkungen (Traumata) – ebenso wie Narben – dazu führen, dass die Elastizität der Faszien verloren geht. Auch Stress, psychische Traumata oder mangelnde Flüssigkeitsaufnahme können zu Problemen führen.

Da unsere Faszien stark innerviert sind, können diese Probleme zu starken Schmerzen – zum Beispiel Rückenschmerzen – führen. Außerdem können der Zellstoffwechsel, der Fluss der Lymphflüssigkeit und das Immunsystem beeinträchtigt werden. Eine Dysfunktion der Faszien kann also den Grundstein für zahlreiche Beschwerden bilden.

Was tun?

Über den Cranio-Sacralen Energieausgleich können die Faszien direkt und nachhaltig beeinflusst werden. Elastische Fasern können meist sehr schnell wieder in ihre richtige Position gebracht werden, während feste Fasern länger zur Anpassung brauchen. Für einen langfristigen Erfolg sind auch regelmäßige Mobilisationsübungen und ausreichende Wasserzufuhr unerlässlich.